CKB+4 – Neuaufnahmen 2026

SYLVIA FENK · ALINA HERZAU · MATTO RAU · KATHARINA SIEBENBORN

Der CKB wird um vier neue künstlerische Handschriften bereichert, die wir mit dieser Ausstellung präsentieren. Grafik und Malerei trifft Mode und Collagen, wobei sich zugleich auch unterschiedliche Generationen begegnen. Unsere Gäste können gespannt sein.

BASALT – Rainer Maria Schubert

Der Titel der Ausstellung rührt von den Felsformationen der Basaltsäulen am Scheibenberg im Erzgebirge. Mit diesem Ort ist Rainer Maria seit seiner Kindheit tief verwurzelt. In seinen Werken gibt es Anklänge an die klassische Moderne und oft sieht man seinen Skulpturen an, dass sie vom Zeichnerischen kommen. Einfühlsam verbinden sich Skulpturen und graphische Arbeiten.

Er ist aktives Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V..

Am Samstag, 2. Mai 2026, 19 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich zur Vernissage in die Galerie OSCAR e.V. im Weltecho ein.

Die Ausstellung ist bis zum 5. Juni 2026 von Dienstag bis Freitag 17 – 20 Uhr zu sehen.

GALERIE OSCAR e.V. | Annaberger Straße 24 | 09111 Chemnitz
www.weltecho.eu | oscar@weltecho.eu | +49 371 9188055
geöffnet: Di – Fr 17 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

Stadt · Land · Fluss

Peggy Albrecht

Bilder der Vernissage vom Dienstag, 3. März 2026 in der Dorfgalerie Auerswalde.


Die 1974 geborene Künstlerin studierte Angewandte Kunst an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Auslandsaufenthalte erweiterten ihren Blick und formten ihre künstlerische Handschrift. Seit 1998 arbeitet Peggy Albrecht freischaffend in Chemnitz. Sie engagiert sich für die regionale Kunstszene und ist seit 2019 Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer Künstlerbundes e. V.
Peggy Albrecht begibt sich auf eine Entdeckungsreise zwischen Chemnitz und Auerswalde. Der Chemnitztalradweg entlang des Flusses wird dabei zur verbindenden Linie zwischen Stadt und Land, zwischen urbanem Lebensraum und dem Rückzugsort im Grünen. In diesem Spannungsfeld entstehen Arbeiten, die das urbane Umfeld ebenso reflektieren wie die ruhigen, entschleunigten Spaziergänge durch das ländliche Auerswalde.
Der Weg wird Teil des künstlerischen Prozesses: Skizzen entstehen auch im Bus und in der Bahn – Momentaufnahmen des Dazwischen. Ebenso wird die Stadt Chemnitz entdeckt und interpretiert. All diese Eindrücke, Wege und Begegnungen finden ihren Ausdruck in Mischtechniken auf Leinwand oder Büttenpapier. Dabei wird nicht einfach Gesehenes abgebildet, sondern es entstehen neue Bilderwelten.

Musik: Valerie und Andreas Müller

Dorfgalerie Auerswalde
im Dorfgemeinschaftshaus
Am Erlbach 4, 09244 Lichtenau OT Auerswalde
www.dorfgalerie-auerswalde.de
Möglichkeiten zur Besichtigung der Ausstellung unter 037208 83944

2 + 2 – KATZENGOLD · VERNISSAGE

PEGGY ALBRECHT & PATRICIA HUCK + STEVE VIEZENS & SEBASTIAN TRÖGER


Katzengold steht für den Gegensatz zwischen Schein und Wirklichkeit, Wert und Täuschung. Die ausgestellten Arbeiten zeigen unterschiedliche Sichtweisen auf dieses vieldeutige Material und seine symbolische Bedeutung.

Wir laden Sie ein, die Beziehungen zwischen den Kunstwerken zu entdecken und die besondere Wirkung dieser Zusammenstellung zu erleben.

„2+2 – KATZENGOLD“ ist mehr als eine Ausstellung: Sie ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.

Ein kurzer Katzenjammer von Karl Huck + Livemusik | The Gentle Lurch

tritt tratt · Frank Maibier

Unter dem Titel frank maibier. tritt tratt wird das umfangreiche Werk des Künstlers Frank Maibier in einer Einzelausstellung präsentiert. Die Schau versammelt Arbeiten aus drei Jahrzehnten und zeigt, wie konsequent Maibier Material, Klang und Schrift erforscht und dabei vertraute Strukturen immer wieder neu befragt.

Frank Maibier (*1959) arbeitet seit 1985 autodidaktisch mit Papier und Klang. Ausgehend vom Papier weitete er seine künstlerische Praxis im Laufe der Jahre auf zahlreiche Materialien aus. Er untersucht deren Strukturen und überträgt zentrale Eigenschaften des Papiers – Fragilität, Leichtigkeit und Transparenz – auf andere Stoffe. So scheinen feste Materialien optisch in Papier überzugehen, während Papier selbst organische Qualitäten annimmt. Maibiers Fokus liegt weniger auf vollendeten Formen als auf Prozessen: dem Aufbrechen von Strukturen, dem Verschieben materialgebundener Grenzen und der ständigen Transformation. Wiederkehrende Techniken wie Falten, Perforieren, Überlagern und Versetzen erzeugen Momente des Kippens zwischen Stabilität und Instabilität. Diese Fragilität verweist auf persönliche Erfahrungen ebenso wie auf gesellschaftliche Umbrüche nach 1990 und bildet die Basis einer individuellen ästhetischen Sprache.

Der Titel tritt tratt ist eine lautmalerische Erfindung des Künstlers und erinnert an Geräusche, die entstehen, wenn er Metallgitter verbiegt oder darüber hinwegtritt. Klänge und Laute sind ein zentraler Bestandteil seines Werks. Die jahrelange Beschäftigung mit Lyrik, poetischen Texten und der Rhythmik von Sprache führt zu Wortneuschöpfungen und geheimnisvollen Schriftzeichen, die einen eigenen Sprachkosmos entstehen lassen. Dabei tritt die funktionale Rolle von Sprache als Informationsträger in den Hintergrund. Stattdessen dient sie als Experimentierfeld, aus dem Maibier ihren bildhaften Charakter herauslöst, variiert und zu neuen Formen der Kommunikation verdichtet.

Seit 1995 arbeitet Maibier mit dem Chemnitzer Musiker Andreas Winkler (*1964) zusammen. Unter dem Projekttitel Kanaluntersuchung erforschen beide experimentelle Klangräume, die zwischen Improvisation, Gesang und Rhythmus pendeln. Free Jazz, Elektronik, Techno, Samba, Rumba und House verbinden sich mit zarten wie expressiven Klängen zu einem emotionalen Gefüge. Besonders markant sind die sprachorientierten Gesänge Maibiers, die keiner bekannten Sprache entstammen und sich zu eindringlichen Sinnbildern verdichten. Dadurch entstehen komplexe Überlagerungen unterschiedlicher akustischer Ebenen.

Die Präsentation umfasst Papierarbeiten, Zeichnungen, skulpturale Objekte und raumgreifende Installationen. Sie zeigt die Vielfalt von Maibiers künstlerischem Schaffen und macht sichtbar, wie er mit Materialität, Licht, optischen Täuschungen, Dynamik, Statik und Klang arbeitet. Erstmals wird das Klangprojekt Kanaluntersuchung in dokumentarischer Form vorgestellt. Ergänzt wird es durch eine neue Soundinstallation sowie das mobile Projekt elephant in the room, bei dem Maibier und Winkler mit der Skulptur der Elefantin EWA durch Europa reisen und in Interaktion mit Menschen treten.

Kustsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz

TEXTILCOLLAGEN — Susanne Weiss

Bilder der Vernissage am 26. November 2025

Historische Schauweberei Braunsdorf | Technisches Museum
Inselsteig 16 · 09577 Niederwiesa / OT Braunsdorf · 037206 899800
tourismus-kultur@niederwiesa.de, Mi 15 – 19 Uhr, Do – So 10 – 16 Uhr
www.historische-schauweberei-braunsdorf.de

 

Gestern ist heute wird morgen

„Gestern ist heute wird morgen“ so der Titel der sechs Meter hohen Edelstahlplastik von Ronald Münch. Inspiriert von der industriellen Historie unserer Stadt, von der so prägenden „Hartmannfabrik“, als Grundstein für unsere Industrieregion und damit auch symbolisch stehenden Basis persönlichen Werte über Generationen hinweg. Zugleich inspiriert durch den angrenzenden Fluss Chemnitz, dessen Wasser gestern dort, heute hier und wo auch immer morgen sein wird.

So interpretierte Münch seine Gedanken in eine Konstruktion, in eine messbare Metallkonstruktion, präzise, statisch, korrekt, welche zugleich weder Senkrechte, noch Waagerechte noch rechte Winkel enthält. Ein Zusammenbau, eine Stapelung, fragil, auf den ersten Blick improvisiert und doch stabil und beständig.

Alle Infos >>

Die feierliche Einweihung der Plastik „Gestern ist heute wird morgen“ von Ronald Münch an der Hartmannfabrik findet am Sonntag (30.11.2025) 14.00 Uhr statt.

Rückblick – KUNSTETAGEN


Die Kunstetagen des Chemnitzer Künstlerbund e.V. (CKB e.V.) in der Theaterstraße 36 waren ein wichtiger Ausstellungs- und Begegnungsort für bildende Kunst in Chemnitz.

In den Räumen des sogenannten „Sporthochhauses” präsentierten Künstlerinnen und Künstler des Verbands sowie Gäste regelmäßig ihre Arbeiten auf mehreren Etagen. Die offene Atmosphäre der Räume – mit hohen Decken, großen Fenstern und klaren Linien – bot ideale Bedingungen für die Präsentation von Malerei, Grafik, Skulptur und Installation.

Die Kunstetagen boten den Beteiligten die Möglichkeit, ihre Werke in einem professionellen Umfeld zu zeigen, und luden Besucherinnen und Besucher dazu ein, zeitgenössische Kunst in unmittelbarer Nähe zu erleben. Der Chemnitzer Künstlerbund e.V. verstand die Kunstetagen als Plattform zur Förderung seiner Mitglieder, Vernetzung von Kunstschaffenden und zur Präsentation aktueller künstlerischer Positionen. Mit dieser Initiative leistete der Verband einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Staat Chemnitz und stärkte die Sichtbarkeit der treien Kunstszene. Die Ausstellungen wechselten regelmäßig und griffen verschiedene Themen und künstlerische Schwerpunkte auf. Eine der letzten Präsentationen – gezeigt vom 19. Juli bis 13. September 2025 – vereinte Arbeiten von rund 35 Mitgliedern des CKB e.V. und zeigte die große Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb des Verbands. Begleitet wurde die Ausstellung von einer Vernissage, bei der sich viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler persönlich vorstellten und mit dem Publikum ins Gespräch kamen. So wurden die Kunstetagen nicht nur zu einem Ort der Präsentation, sondern auch zu einem lebendigen Forum des Austauschs.

Susanne Weiss — Lila Villa

»Im Mondschein unter meinem Sonnenschirm sitze ich und fädel Perlen*

Wir öffnen unsere Türen für Fotopoesien, die als Urformen der Natur die Zerbrechlichkeit des Daseins zeigen. Susanne Weiss ist eine Frau, die das Leben liebt und mit ihren Arbeiten jedes noch so kleine Ding mit Schönheit betrachtet. Ihre Objekte, feine Formen, zarte Strukturen – alles eine Feier des Lebens. Sie öffnet sich allem und lädt uns ein, es ihr gleich zu tun.

Laudatio – Denise Wagner

LAUTE STILLE

Sind es die Vögel, die die Stille durchbrechen, der Wind oder die unstete Welt, ist der Regen einfach nicht still, sagt mein Herz – laut – die Sehnsucht nach der Melodie … keine Stille, Sehnsucht.

Diese Ausstellungsreihe bringt zwei Mitglieder des CKB e.V. mit zwei Nichtmitgliedern zusammen, um die Kraft der Kreativität und den Austausch von Ideen zu zelebrieren. Wir laden Sie ein, die Dialoge zwischen den Kunstwerken zu entdecken und die Synergien zu erleben, die aus dieser besonderen Zusammenstellung entstehen. „2+2“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Raum für Begegnung, Austausch und Inspiration.