TREIB GUT RETTUNGSRING · Kunstprojekt „ortskundig“

Idee und Hintergründe:

Das Objekt liegt in Flussnähe. Flüsse ermöglichen schöne Aufenthaltsorte, bergen  aber auch Gefahren, schaffen gelegentliche Ausnahmezustände z.B. durch Hochwasser usw. Steigende Meeresspiegel durch stetige Erderwärmung sind ein globales Problem, erzwingen Bevölkerungswanderungen, Emigration, unter anderem auch Flucht über die Meere mit riskanten Wasserfahrzeugen (überfüllte Boote, Schlauchboote).

Idee, Zeichen und Interpretation:

Mit dem Objekt wird die Schnittstelle zwischen zwei Elementen (Erde – Luft bzw. Wasser – Luft) suggeriert und damit gleichzeitig eine für Mensch und Tier mögliche brisante Situation. Das Treibgut, eine Ringform bildend,
erzählt vergleichsweise von der Ambivalenz des Lebens, von dem schmalen Grat zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Rettung und „verloren gehen“. Überflutungen, im Wasser treibende Bäume, Geröll, ganze Häuserteile,  Autos usw. zeugen einerseits von mächtigen, stetig wirkenden Naturgewalten, von Zerstörungen durch Naturkatastrophen. Andererseits  bietet Treibgut, Holzblanken, Kanister usw. eine Rettungs-, Überlebenschance für alle Lebewesen in einer solchen bedrohlichen Lage. Diese Vorstellung, eines „Treibgut-Rettungsringes“ als hoffnungsvolles Bild, wurde zu meiner
treibenden persönlichen Intention für dieses Objekt.

Christoph Rossner

Begrüßung:
Peggy Albrecht / CKB e.V. Vorstandsvorsitzende.

Worte zum Werk:
Christoph Roßner

Einleitung:
Herr Kütter / Dezernat 6

Musik: CK.Band