KLAUS NEUBAUER · AUSSERIRDISCH

Außerirdisch – wenn das mal kein spannender Titel für die nächste Ausstellung in der Dorfgalerie ist.


Der in Chemnitz-Draisdorf beheimatete Maler und Grafiker Klaus Neubauer zeigt Werke, die in den letzten fünf Jahren entstanden sind und uns in imaginäre Welten entführen.

Gemeinsam mit dem Künstler eröffnen wir die Ausstellung mit einer Vernissage im Dorfgemeinschaftshaus.

Ihr seid herzlich eingeladen in die Dorfgalerie Auerswalde!

Dorfgemeinschaftshaus.
Am Erlbach 4, 09244 Lichtenau, OT Auerswalde

PROMPT+ · Ronald Christian Weise

Vernissage: Freitag 18. September 19:30 Uhr
Musik: Florian Kästner · Piano | Interview mit Frank Maibier

In ca. 50 Jahren künstlerischen Schaffens hat sich die Handschrift und das Interessenfeld Ronald Weises (*1960) künstlerischer Arbeit stetig verändert und weiterentwickelt.

Als Absolvent der HGB-Leipzig (1987) mit ausdrucksvollen Holzschnitten, expressiven figürlichen Motiven zugeneigt, folgte er immer wieder kreativ neuen technischen Möglichkeiten. Über die „Brotarbeit“ im angewandten Bereich wurden der Computer und die Fotografie für ihn weitere wichtige Werkzeuge und Ausdrucksmittel zur Umsetzung künstlerischer Projekte.

Mit der jahrzehntelangen Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit für den Chemnitzer Künstlerbund e.V. sowie den Oscar e.V. im Weltecho zeigen seine gebrauchsgrafischen Arbeiten stets hohen ästhetischen Anspruch und Ideenreichtum. So entstand die Fotoserie „women of jazz“ im Rahmen der Jazzkonzerte, die er für das Weltecho organisiert und dokumentiert.

Die in der Ausstellung gezeigten Grafiken, mit KI (Prompt) entwickelten, sind Ergebnis der fortwährenden spielerischen Suche das Künstlers nach neuen Ausdrucksformen. Was als nächstes kommt, bleibt offen. Das Suchen geht weiter.

Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V.

2 + 2 · Klarheit & Kontraste

Stefanie Dittman · Sabrina Vivian Groh + Günter Dittmann · Silvio Ukat

Klarheit & Kontraste
Vernissage · Dienstag 29.09.2026 · 19 Uhr

Diese Ausstellungsreihe bringt zwei Mitglieder des CKB e.V. mit zwei Nichtmitgliedern zusammen, um die Kraft der Kreativität und den Austausch von Ideen zu zelebrieren. Wir laden Sie ein, die Dialoge zwischen den Kunstwerken zu entdecken und die Synergien zu erleben, die aus dieser besonderen Zusammenstellung entstehen. 

Das Pluszeichen „+“ steht nicht nur für die Verbindung zwischen den Künstler*innen, sondern symbolisiert auch die Vielfalt der Perspektiven und Stile, die in dieser Ausstellung präsentiert werden. „2+2“ ist nicht nur eine Ausstellung, sondern auch ein Raum für Begegnung, Austausch und Inspiration.

Worte: Matthias Zwarg
Musik: Annegret Müller [CELLO] + Christiane Korn [VIOLINE]

Jubilare + Gedenken …|70|80|95…


Christine Beier · Elisabet Decker · Sybille Förster
Juliane Merkel · Evelin Münch · Anna Maria Naumann
Kerstin Rössler · Isolde Rossner · Hanna Siebenborn
Raimund Friedrich · Karl Herrmann · Vadim Kotchubeev

Mit dieser Ausstellung würdigen wir Künstler*innen, die in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern, ebenso wie jene, von denen wir
Abschied nehmen mussten.

Die Ausstellung versteht sich als Hommage an das Schaffen, das Wirken und die bleibenden Spuren dieser Künstler*innen.


GESÄNGE IV – Cornelia Zabinski

„Krapplackwald 1.0“ | 2024 | 70 x 59 cm | Tempera und Öl auf Sperrholz

“Krächzend streicht der Rabe über den Wald nahe bei meinem Atelier. Er landet auf meinen Bildern, die vom Wald erzählen, von Schönheit und Geheimnis.”

Neben der Ölmalerei nutze ich die alte Technik der Eitempera. Die Farben aus Eigelb, Leinöl und Wasser und hochwertigen Pigmenten stelle ich selbst her. Meine Bilder sind inspiriert von der Malerei in Frankreich und Deutschland des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts und meiner Arbeit an alten Jacquard-Webstühlen. Ich habe viele Stunden beobachtet, wie sich flächige, üppige Muster Schuss um Schuss bilden. Meine Bilder wirken oft auch wie aus farbigen Stoffen zusammengesetzt.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 12.06.2026, 19:00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich
in die Kleine Galerie, Altmarkt 14 in Hohenstein-Ernstthal ein.

Laudatio Lichtblau
Künstler aus Niederwiesa

Musik Valerie und Andreas Müller
Geige | Akustikgitarre

Im Anschluss findet das jährliche Galeriefest statt.

TREIB GUT RETTUNGSRING · Kunstprojekt „ortskundig“

Idee und Hintergründe:

Das Objekt liegt in Flussnähe. Flüsse ermöglichen schöne Aufenthaltsorte, bergen  aber auch Gefahren, schaffen gelegentliche Ausnahmezustände z.B. durch Hochwasser usw. Steigende Meeresspiegel durch stetige Erderwärmung sind ein globales Problem, erzwingen Bevölkerungswanderungen, Emigration, unter anderem auch Flucht über die Meere mit riskanten Wasserfahrzeugen (überfüllte Boote, Schlauchboote).

Idee, Zeichen und Interpretation:

Mit dem Objekt wird die Schnittstelle zwischen zwei Elementen (Erde – Luft bzw. Wasser – Luft) suggeriert und damit gleichzeitig eine für Mensch und Tier mögliche brisante Situation. Das Treibgut, eine Ringform bildend,
erzählt vergleichsweise von der Ambivalenz des Lebens, von dem schmalen Grat zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Rettung und „verloren gehen“. Überflutungen, im Wasser treibende Bäume, Geröll, ganze Häuserteile,  Autos usw. zeugen einerseits von mächtigen, stetig wirkenden Naturgewalten, von Zerstörungen durch Naturkatastrophen. Andererseits  bietet Treibgut, Holzblanken, Kanister usw. eine Rettungs-, Überlebenschance für alle Lebewesen in einer solchen bedrohlichen Lage. Diese Vorstellung, eines „Treibgut-Rettungsringes“ als hoffnungsvolles Bild, wurde zu meiner
treibenden persönlichen Intention für dieses Objekt.

Christoph Rossner

Begrüßung:
Peggy Albrecht / CKB e.V. Vorstandsvorsitzende.

Worte zum Werk:
Christoph Roßner

Einleitung:
Herr Kütter / Dezernat 6

Musik: CK.Band

BASALT – Rainer Maria Schubert

Der Titel der Ausstellung rührt von den Felsformationen der Basaltsäulen am Scheibenberg im Erzgebirge. Mit diesem Ort ist Rainer Maria seit seiner Kindheit tief verwurzelt. In seinen Werken gibt es Anklänge an die klassische Moderne und oft sieht man seinen Skulpturen an, dass sie vom Zeichnerischen kommen. Einfühlsam verbinden sich Skulpturen und graphische Arbeiten.

Er ist aktives Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund e.V.

FULL HOUS in der Galerie OSCAR im Weltecho Chemnitz am 2. Mai 2026 – eine überzeugende Vernissage des Chemnitzer Künstlers Rainer Maria Schubert die von ca. 150 Kunstfreunden besucht wurde. Ein langer Abend mit anregenden Gesprächen und Begegnungen.



Die Ausstellung ist bis zum 5. Juni 2026 von Dienstag bis Freitag 17 – 20 Uhr zu sehen.

GALERIE OSCAR e.V. | Annaberger Straße 24 | 09111 Chemnitz
www.weltecho.eu | oscar@weltecho.eu | +49 371 9188055
geöffnet: Di – Fr 17 – 20 Uhr und nach Vereinbarung

2 + 2 – KATZENGOLD · VERNISSAGE

PEGGY ALBRECHT & PATRICIA HUCK + STEVE VIEZENS & SEBASTIAN TRÖGER


Katzengold steht für den Gegensatz zwischen Schein und Wirklichkeit, Wert und Täuschung. Die ausgestellten Arbeiten zeigen unterschiedliche Sichtweisen auf dieses vieldeutige Material und seine symbolische Bedeutung.

Wir laden Sie ein, die Beziehungen zwischen den Kunstwerken zu entdecken und die besondere Wirkung dieser Zusammenstellung zu erleben.

„2+2 – KATZENGOLD“ ist mehr als eine Ausstellung: Sie ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.

Ein kurzer Katzenjammer von Karl Huck + Livemusik | The Gentle Lurch

tritt tratt · Frank Maibier

Unter dem Titel frank maibier. tritt tratt wird das umfangreiche Werk des Künstlers Frank Maibier in einer Einzelausstellung präsentiert. Die Schau versammelt Arbeiten aus drei Jahrzehnten und zeigt, wie konsequent Maibier Material, Klang und Schrift erforscht und dabei vertraute Strukturen immer wieder neu befragt.

Frank Maibier (*1959) arbeitet seit 1985 autodidaktisch mit Papier und Klang. Ausgehend vom Papier weitete er seine künstlerische Praxis im Laufe der Jahre auf zahlreiche Materialien aus. Er untersucht deren Strukturen und überträgt zentrale Eigenschaften des Papiers – Fragilität, Leichtigkeit und Transparenz – auf andere Stoffe. So scheinen feste Materialien optisch in Papier überzugehen, während Papier selbst organische Qualitäten annimmt. Maibiers Fokus liegt weniger auf vollendeten Formen als auf Prozessen: dem Aufbrechen von Strukturen, dem Verschieben materialgebundener Grenzen und der ständigen Transformation. Wiederkehrende Techniken wie Falten, Perforieren, Überlagern und Versetzen erzeugen Momente des Kippens zwischen Stabilität und Instabilität. Diese Fragilität verweist auf persönliche Erfahrungen ebenso wie auf gesellschaftliche Umbrüche nach 1990 und bildet die Basis einer individuellen ästhetischen Sprache.

Der Titel tritt tratt ist eine lautmalerische Erfindung des Künstlers und erinnert an Geräusche, die entstehen, wenn er Metallgitter verbiegt oder darüber hinwegtritt. Klänge und Laute sind ein zentraler Bestandteil seines Werks. Die jahrelange Beschäftigung mit Lyrik, poetischen Texten und der Rhythmik von Sprache führt zu Wortneuschöpfungen und geheimnisvollen Schriftzeichen, die einen eigenen Sprachkosmos entstehen lassen. Dabei tritt die funktionale Rolle von Sprache als Informationsträger in den Hintergrund. Stattdessen dient sie als Experimentierfeld, aus dem Maibier ihren bildhaften Charakter herauslöst, variiert und zu neuen Formen der Kommunikation verdichtet.

Seit 1995 arbeitet Maibier mit dem Chemnitzer Musiker Andreas Winkler (*1964) zusammen. Unter dem Projekttitel Kanaluntersuchung erforschen beide experimentelle Klangräume, die zwischen Improvisation, Gesang und Rhythmus pendeln. Free Jazz, Elektronik, Techno, Samba, Rumba und House verbinden sich mit zarten wie expressiven Klängen zu einem emotionalen Gefüge. Besonders markant sind die sprachorientierten Gesänge Maibiers, die keiner bekannten Sprache entstammen und sich zu eindringlichen Sinnbildern verdichten. Dadurch entstehen komplexe Überlagerungen unterschiedlicher akustischer Ebenen.

Die Präsentation umfasst Papierarbeiten, Zeichnungen, skulpturale Objekte und raumgreifende Installationen. Sie zeigt die Vielfalt von Maibiers künstlerischem Schaffen und macht sichtbar, wie er mit Materialität, Licht, optischen Täuschungen, Dynamik, Statik und Klang arbeitet. Erstmals wird das Klangprojekt Kanaluntersuchung in dokumentarischer Form vorgestellt. Ergänzt wird es durch eine neue Soundinstallation sowie das mobile Projekt elephant in the room, bei dem Maibier und Winkler mit der Skulptur der Elefantin EWA durch Europa reisen und in Interaktion mit Menschen treten.

Kustsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz