Stadt · Land · Fluss

Peggy Albrecht

Bilder der Vernissage vom Dienstag, 3. März 2026 in der Dorfgalerie Auerswalde.


Die 1974 geborene Künstlerin studierte Angewandte Kunst an der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Auslandsaufenthalte erweiterten ihren Blick und formten ihre künstlerische Handschrift. Seit 1998 arbeitet Peggy Albrecht freischaffend in Chemnitz. Sie engagiert sich für die regionale Kunstszene und ist seit 2019 Vorstandsvorsitzende des Chemnitzer Künstlerbundes e. V.
Peggy Albrecht begibt sich auf eine Entdeckungsreise zwischen Chemnitz und Auerswalde. Der Chemnitztalradweg entlang des Flusses wird dabei zur verbindenden Linie zwischen Stadt und Land, zwischen urbanem Lebensraum und dem Rückzugsort im Grünen. In diesem Spannungsfeld entstehen Arbeiten, die das urbane Umfeld ebenso reflektieren wie die ruhigen, entschleunigten Spaziergänge durch das ländliche Auerswalde.
Der Weg wird Teil des künstlerischen Prozesses: Skizzen entstehen auch im Bus und in der Bahn – Momentaufnahmen des Dazwischen. Ebenso wird die Stadt Chemnitz entdeckt und interpretiert. All diese Eindrücke, Wege und Begegnungen finden ihren Ausdruck in Mischtechniken auf Leinwand oder Büttenpapier. Dabei wird nicht einfach Gesehenes abgebildet, sondern es entstehen neue Bilderwelten.

Musik: Valerie und Andreas Müller

Dorfgalerie Auerswalde
im Dorfgemeinschaftshaus
Am Erlbach 4, 09244 Lichtenau OT Auerswalde
www.dorfgalerie-auerswalde.de
Möglichkeiten zur Besichtigung der Ausstellung unter 037208 83944

2 + 2 – KATZENGOLD · VERNISSAGE

PEGGY ALBRECHT & PATRICIA HUCK + STEVE VIEZENS & SEBASTIAN TRÖGER


Katzengold steht für den Gegensatz zwischen Schein und Wirklichkeit, Wert und Täuschung. Die ausgestellten Arbeiten zeigen unterschiedliche Sichtweisen auf dieses vieldeutige Material und seine symbolische Bedeutung.

Wir laden Sie ein, die Beziehungen zwischen den Kunstwerken zu entdecken und die besondere Wirkung dieser Zusammenstellung zu erleben.

„2+2 – KATZENGOLD“ ist mehr als eine Ausstellung: Sie ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.

Ein kurzer Katzenjammer von Karl Huck + Livemusik | The Gentle Lurch

tritt tratt · Frank Maibier

Unter dem Titel frank maibier. tritt tratt wird das umfangreiche Werk des Künstlers Frank Maibier in einer Einzelausstellung präsentiert. Die Schau versammelt Arbeiten aus drei Jahrzehnten und zeigt, wie konsequent Maibier Material, Klang und Schrift erforscht und dabei vertraute Strukturen immer wieder neu befragt.

Frank Maibier (*1959) arbeitet seit 1985 autodidaktisch mit Papier und Klang. Ausgehend vom Papier weitete er seine künstlerische Praxis im Laufe der Jahre auf zahlreiche Materialien aus. Er untersucht deren Strukturen und überträgt zentrale Eigenschaften des Papiers – Fragilität, Leichtigkeit und Transparenz – auf andere Stoffe. So scheinen feste Materialien optisch in Papier überzugehen, während Papier selbst organische Qualitäten annimmt. Maibiers Fokus liegt weniger auf vollendeten Formen als auf Prozessen: dem Aufbrechen von Strukturen, dem Verschieben materialgebundener Grenzen und der ständigen Transformation. Wiederkehrende Techniken wie Falten, Perforieren, Überlagern und Versetzen erzeugen Momente des Kippens zwischen Stabilität und Instabilität. Diese Fragilität verweist auf persönliche Erfahrungen ebenso wie auf gesellschaftliche Umbrüche nach 1990 und bildet die Basis einer individuellen ästhetischen Sprache.

Der Titel tritt tratt ist eine lautmalerische Erfindung des Künstlers und erinnert an Geräusche, die entstehen, wenn er Metallgitter verbiegt oder darüber hinwegtritt. Klänge und Laute sind ein zentraler Bestandteil seines Werks. Die jahrelange Beschäftigung mit Lyrik, poetischen Texten und der Rhythmik von Sprache führt zu Wortneuschöpfungen und geheimnisvollen Schriftzeichen, die einen eigenen Sprachkosmos entstehen lassen. Dabei tritt die funktionale Rolle von Sprache als Informationsträger in den Hintergrund. Stattdessen dient sie als Experimentierfeld, aus dem Maibier ihren bildhaften Charakter herauslöst, variiert und zu neuen Formen der Kommunikation verdichtet.

Seit 1995 arbeitet Maibier mit dem Chemnitzer Musiker Andreas Winkler (*1964) zusammen. Unter dem Projekttitel Kanaluntersuchung erforschen beide experimentelle Klangräume, die zwischen Improvisation, Gesang und Rhythmus pendeln. Free Jazz, Elektronik, Techno, Samba, Rumba und House verbinden sich mit zarten wie expressiven Klängen zu einem emotionalen Gefüge. Besonders markant sind die sprachorientierten Gesänge Maibiers, die keiner bekannten Sprache entstammen und sich zu eindringlichen Sinnbildern verdichten. Dadurch entstehen komplexe Überlagerungen unterschiedlicher akustischer Ebenen.

Die Präsentation umfasst Papierarbeiten, Zeichnungen, skulpturale Objekte und raumgreifende Installationen. Sie zeigt die Vielfalt von Maibiers künstlerischem Schaffen und macht sichtbar, wie er mit Materialität, Licht, optischen Täuschungen, Dynamik, Statik und Klang arbeitet. Erstmals wird das Klangprojekt Kanaluntersuchung in dokumentarischer Form vorgestellt. Ergänzt wird es durch eine neue Soundinstallation sowie das mobile Projekt elephant in the room, bei dem Maibier und Winkler mit der Skulptur der Elefantin EWA durch Europa reisen und in Interaktion mit Menschen treten.

Kustsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz

Thomas Feldberg »aufnahmen«

Erstmalig präsentiert Thomas Feldberg seine neue Werkreihe Aufnahmen.

Die 73 kleinformatigen Arbeiten entstanden anfänglich als Begleitprodukte verschiedener künstlerischer Prozesse. Zusehends entfalteten sich dabei eigene Dynamiken und poetische Kraft.

Zur Eröffnung der Ausstellung Aufnahmen laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich am
Freitag, den 4. Juli 2025, 19:30 Uhr in die Galerie burk-art ein.
Laudatio : Bernd Thiel
Musik: Toni Müller

G a l e r i e b u r k – a r t im P e s t a l o z z i – H a u s
S c h u l s t r a ß e 7 • 0 9 2 3 5 B u r k h a r d t s d o r f • OT M e i n e r s d o r f
4. Juli bis 14. September 2025 • sonntags von 15:00 bis 17:00 Uhr
oder nach Vereinbarung (03721/38593 o. 0157/34628552)
Für die finanzielle Unterstützung der Ausstellung danken wir der Gemeinde Burkhardtsdorf, der Sparkasse Erzgebirge sowie dem Kulturraum Erzgebirge

TEXTILCOLLAGEN — Susanne Weiss

Bilder der Vernissage am 26. November 2025

Historische Schauweberei Braunsdorf | Technisches Museum
Inselsteig 16 · 09577 Niederwiesa / OT Braunsdorf · 037206 899800
tourismus-kultur@niederwiesa.de, Mi 15 – 19 Uhr, Do – So 10 – 16 Uhr
www.historische-schauweberei-braunsdorf.de

 

Gestern ist heute wird morgen

„Gestern ist heute wird morgen“ so der Titel der sechs Meter hohen Edelstahlplastik von Ronald Münch. Inspiriert von der industriellen Historie unserer Stadt, von der so prägenden „Hartmannfabrik“, als Grundstein für unsere Industrieregion und damit auch symbolisch stehenden Basis persönlichen Werte über Generationen hinweg. Zugleich inspiriert durch den angrenzenden Fluss Chemnitz, dessen Wasser gestern dort, heute hier und wo auch immer morgen sein wird.

So interpretierte Münch seine Gedanken in eine Konstruktion, in eine messbare Metallkonstruktion, präzise, statisch, korrekt, welche zugleich weder Senkrechte, noch Waagerechte noch rechte Winkel enthält. Ein Zusammenbau, eine Stapelung, fragil, auf den ersten Blick improvisiert und doch stabil und beständig.

Alle Infos >>

Die feierliche Einweihung der Plastik „Gestern ist heute wird morgen“ von Ronald Münch an der Hartmannfabrik findet am Sonntag (30.11.2025) 14.00 Uhr statt.

GEHEIMNIS

MUSIKALISCHE VESPER MIT AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Donnerstag · 19. Juni 2025 · 18 Uhr · Jakobikirche Chemnitz

Mit festlicher Tangomusik vom Duo Kratschkowski aus Dresden (Akkordeon) wurde am 19. Juni 2025 in der Jakobikirche in Chemnitz die Ausstellung “GEHEIMNIS” mit Werken von 16 Mitgliedern des Chemnitzer Künstlerbund e.V. eröffnet. Wir freuen uns über die große Resonanz und die anregenden Gespräche im Ramen dieser Vernissage.


»GEHEIMNIS« ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit Themen, die oft im Schatten bleiben – sei es das Geheimnis der menschlichen Existenz, verborgene Emotionen oder die unergründlichen Tiefen der Spiritualität.

Die ausgestellten Werke stammen von Mitgliedern des CKB e. V., die ihre individuellen Interpretationen des Themas präsentieren. In der einzigartigen Atmosphäre der Jakobikirche, einem Ort der Stille und Reflexion, werden die Kunstwerke zu einem Dialog zwischen Raum und Inhalt. Die Architektur der Kirche verstärkt die Wirkung der Exponate und schafft einen Raum, in dem Geheimnisse offenbart und neue Perspektiven entdeckt werden können.

Rückblick – KUNSTETAGEN


Die Kunstetagen des Chemnitzer Künstlerbund e.V. (CKB e.V.) in der Theaterstraße 36 waren ein wichtiger Ausstellungs- und Begegnungsort für bildende Kunst in Chemnitz.

In den Räumen des sogenannten „Sporthochhauses” präsentierten Künstlerinnen und Künstler des Verbands sowie Gäste regelmäßig ihre Arbeiten auf mehreren Etagen. Die offene Atmosphäre der Räume – mit hohen Decken, großen Fenstern und klaren Linien – bot ideale Bedingungen für die Präsentation von Malerei, Grafik, Skulptur und Installation.

Die Kunstetagen boten den Beteiligten die Möglichkeit, ihre Werke in einem professionellen Umfeld zu zeigen, und luden Besucherinnen und Besucher dazu ein, zeitgenössische Kunst in unmittelbarer Nähe zu erleben. Der Chemnitzer Künstlerbund e.V. verstand die Kunstetagen als Plattform zur Förderung seiner Mitglieder, Vernetzung von Kunstschaffenden und zur Präsentation aktueller künstlerischer Positionen. Mit dieser Initiative leistete der Verband einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Staat Chemnitz und stärkte die Sichtbarkeit der treien Kunstszene. Die Ausstellungen wechselten regelmäßig und griffen verschiedene Themen und künstlerische Schwerpunkte auf. Eine der letzten Präsentationen – gezeigt vom 19. Juli bis 13. September 2025 – vereinte Arbeiten von rund 35 Mitgliedern des CKB e.V. und zeigte die große Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen innerhalb des Verbands. Begleitet wurde die Ausstellung von einer Vernissage, bei der sich viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler persönlich vorstellten und mit dem Publikum ins Gespräch kamen. So wurden die Kunstetagen nicht nur zu einem Ort der Präsentation, sondern auch zu einem lebendigen Forum des Austauschs.

Kunstpassage

Auch dieses Jahr präsentiert der CKB in der Galerie Moritzstraße 19 zahlreiche Künstlerinnen und Künstler der Region. Wir zeigen und verkaufen Kunst, Kunsthandwerk und Design. Lassen Sie sich von der schönen Atmosphäre inspirieren. Schauen Sie vorbei zum Schlendern, Plaudern und Kaufen.

Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz
Mi, Do 11-17 Uhr
Fon 0371 414847 · info@ckbev.de